Hunde springen
Hunde springen und sind fröhliche Vierbeiner
Der Kaukase
Der Kaukase stammt – wie das Wort sagt – aus dem Kaukasus. Dort heißt er
Owtscharka (= russ. für „Schäferhund“). Es sind in Deutschland (noch)
recht seltene Tiere, die bis zu 70 Kg schwer und über 80 cm hoch werden
können. Es sind entgegen der gängigen Meinung keine Hirtenhunde, sondern
Herdenschutzhunde. Aus angeborenem Instinkt beschützen und verteidigen
sie ihr „Rudel“ (Familie) vor jedem Eindringling ins Revier.
So gefährlich sie gegenüber Fremden werden können, so kinderlieb, treu
und anhänglich sind sie gegenüber den Familienangehörigen. Der Kaukase
braucht viel Auslauf, am besten auf einem großen, eingezäunten
Grundstück, das er bewachen kann. Die Hunde sind sehr widerstandsfähig
und robust und am liebsten draußen. Als Haushunde sind sie nicht
geeignet.
Herdenschutzhunde - selbstbewusste Beschützer
Herdenschutzhunde wurden eigens für den Zweck gezüchtet, Viehherden zu
schützen und zu bewachen. Ein Herdenschutzhund erfüllt andere
Voraussetzungen als ein so genannter Hütehund. Herdenschutz Hunde sind
größer und kräftiger, da sie in der Lage sein müssen die ihnen
anvertrauten Vieherden gegen größere Raubtiere, wie Wölfe und Bären zu
verteidigen.
Durch die systematische Züchtung der Herdenschutz Hunde ist eine mutige,
starke und bindungsfähige Hunderasse entstanden. Durch seinen
ausgeprägten Beschützerinstinkt ist die Haltung eines solchen Hundes nur
für erfahrene Hundekenner empfehlenswert. Durch die Größe, das meist
zottige Langhaar, den eher ruhig anmutenden Charakter wirken
Herdenschutz Hunde eher faul und behäbig. Dieser Zustand ändert sich
schlagartig, wenn es etwas zu Beschützen gibt.